Was macht ein Oralchirurg — und wann sollten Sie zu einem?
Ein Fachzahnarzt für Oralchirurgie hat nach dem fünfjährigen Zahnmedizinstudium eine zusätzliche vierjährige Weiterbildung in operativer Mund- und Kieferchirurgie absolviert. Diese Spezialisierung ist überall dort entscheidend, wo es über die allgemeine Zahnheilkunde hinausgeht: bei der Insertion von Implantaten, beim Aufbau von Knochen, bei verlagerten oder retinierten Zähnen und bei Eingriffen, die chirurgische Präzision und Erfahrung verlangen.
Sinnvoll ist der Weg zum Oralchirurgen unter anderem bei: Zahnimplantaten und Knochenaufbau, der Entfernung von Weisheitszähnen (besonders bei schwieriger Lage), Wurzelspitzenresektionen zum Zahnerhalt, der Behandlung von Zysten und Abszessen, sowie bei ausgeprägter Zahnarztangst, die eine Behandlung unter Sedierung erfordert. Viele Patienten kommen auf Empfehlung ihres Hauszahnarztes — eine Überweisung ist bei uns aber nicht erforderlich.